Neue Fortbildung: Palliative Versorgung rund um das Herz

Herzerkrankungen, insbesondere diejenigen, die mit der Durchblutung und Funtkion des Herzens zu tun haben, zählen zu den den 10 häufigsten Todesursachen in Deutschland. In NRW mussten sehr viele Menschen wegen Herzerkrankungen in einem Krankenhaus behandelt werden. Das schreibt der Herzbericht im Jahr 2024. In der Grafik ist zu sehen, wie es da um die anderen Bundesländer steht.

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Eine Herzinsuffizienz, also eine Herzmuskelschwäche, ist häufig die Folge von akuten Herzattacken wie z.B. dem Herzinfarkt. Die Symptome sind vielfältig:

  • Atemnot(90%) – bei Belastung, in Ruhe, nachts,
  • Schmerzen (bis zu 75% in den letzten sechs Lebensmonaten),
  • Fatigue (69%) also eine chronische Müdigkeit, die sich auch durch Schlaf und Erholung nicht bessert und  die
  • Depression (48%)

Doch womit sich die meisten der Erkrankten konfrontiert sehen ist eine Angst und Panik – ein sehr belastendes Symptom für Betroffen und Zugehörige. Das wirkt sich auf die ganze Familie aus und führt häufig zu Rückzug und Isolation.

 

Die Palliative Versorgung nimmt diese schweren und vielfältigen Belastungen in den Blick und bietet Entlastungen. Um diesen Symptome, insbesondere in den Psychokardiologischen und ethischen Aspekten zu begegnen und einen lindernden Behandlungsplan nach den Bedürfnissen von erkrankten Personen und deren Umfeld zu gestalten, wurde diese neue Palliativ Plus Fortbildung entwickelt. Sie richtet sich explizit an Pflegefachpersonen, Sozialarbeitende und Mediziner*innen, die bereits im Palliativen Feld arbeiten. Neugierig geworden? Schauen Sie mal hier:

 

 

Weitere Fortbildungen und Grundqualifikationen zum Thema Palliative Care gibt es ebenfalls beim Bildungswerk Aachen und anderen Anbietenden.

 

 

Quellen:

  • Deutscher Herzbericht 2024: https://epaper.herzstiftung.de/#12
  • https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/publikationen-und-medien/herzbericht
  • Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin: https://www.dgpalliativmedizin.de/images/Palliativversorgung_bei_Herzinsuffizienz.pdf

 

In welcher Gesellschaft wollen Sie, wollen wir leben?

Wie kümmern wir uns künftig um die Schwerstkranken, die Sterbenden, die Trauernden und um uns selbst?

In Zeiten multipler Krisen sind diese Fragen drängender denn je. Das hat auch die neue deutsche Bundesregierung erkannt und im Koalitionsvertrag die Weiterentwicklung des Palliativ- und Hospizgesetzes im Sinne der Sorgenden Gemeinschaften festgeschrieben.

Wir möchten uns mit Ihnen dazu austauschen, was unter Sorgenden Gemeinschaften oder Caring Communities – in Deutschland im Sinne der Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen – zu verstehen ist. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir erfolgreiche Projekte und Initiativen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kennenlernen und mit Expert:innen aus Versorgung, Public Health, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik über die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Verankerung diskutieren.

Ein herzlicher Dank gilt schon jetzt allen, die diesen Kongress möglich machen. Möge er nicht nur zu einer vertieften Auseinandersetzung mit den Fragen führen, die uns bewegen – sondern auch dazu beitragen, eine Kultur des Miteinanders zu stärken, die uns als Gesellschaft nachhaltig prägt.

Werden auch Sie Teil dieser inspirierenden, internationalen Bewegung!

Wir freuen uns auf Sie und einen anregenden Austausch im Gürzenich, der guten Stube Kölns – dem traditionsreichen Ort, der Leben und Sterben in Köln auf einzigartige Weise verbindet.

Herzlich,

 

Book-open Book-open Programm & Anmeldung

PAIN meets PALLIATIVE CARE 2025 unter dem Motto „Gender-Sternchen“ am 21.-22.11.2025

Liebe Lesende

 

Sie sind wieder herzlich eingeladen!
PAIN meets Palliative Care am 21. und 22. November 2025 im Forum M der Mayer´schen Buchhandlung in Aachen!
Unter dem Motto „Gender-Sternchen“ beleuchten wir eine geschlechtersensible Perspektive auf die Topics Schmerz und Palliative Care. Themen sind u. a. positive Psychologie, Glücksforschung in der Palliativversorgung, Besonderheiten bei Frauenherzen, Genderaspekte bei Emotionen und in der Schmerzforschung, Bedürfnisse von Transpersonen am Lebensende, Trauer bei Männern und der neue berufsbegleitende Pflegebachelor am UKA ab 2026.
Am Freitagabend werden wir ein musikalisches Rahmenprogramm mit Harfe, Violine und einem Countertenor erleben. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei.
Infos auch zu unseren weiteren Aktivitäten finden Sie hier: 

 

Ihr Roman Rolke – für das Team der Palliativmedizin in Aachen

 

Book-open Book-open Flyer und Anmeldung