Hospize Düren-Lendersdorf & Haus Hörn in der WDR Lokalzeit

Am Freitag, den 15.3. wurde in der Lokalzeit ein Beitrag über das Hospiz in Düren-Lendersdorf gezeigt und ein Beitrag zum Familienhörbuch – dazwischen gab es ein Interview mit Anne Storks, Leitung des Hospiz Haus Hörn in Aachen, als Studiogast.

  • das Interview beginnt ca. bei Minute 7:40
  • der Bericht zum Thema Familienhörbuch: beginnt ca. bei Minute 10:55

Mit diesem Link gelangen Sie zur gesamten Sendung:

Ausbildung Ethikberater*in im Gesundheitswesen absolviert – Herzlichen Glückwunsch

Motivierte Teilnehmer*innen haben die Weiterbildung zur Ethikberatung im Gesundheitswesen am 07.02.2024 erfolgreich abgeschlossen! 🎉

Diese Fortbildung fand im Bildungswerk Aachen nun schon zum 5. Mal statt. Prof. Dominik Groß, Direktor des Instituts für Medizinethik an der RWTH Aachen und Veronika Schönhofer-Nellessen, Leitung Bildungswerk Aachen, haben gemeinsam die beiden Moderationstage zum Abschluss der Weiterbildung durchgeführt. Prof. Roman Rolke, Direktor der Klinik für Palliativmedizin, RWTH Aachen und Christian Blau, Chefarzt der Kardiologie und Intensivmedizin Eifelklinik Simmerath waren ebenfalls Referenten dieser Fortbildung. Über die Begeisterung, das intensive Interesse und den Wunsch aller Teilnehmenden dies auch in ihre Berufsfelder mitzunehmen und anzuwenden haben wir uns sehr gefreut!

 

Der 6. Kurs Weiterbildung zur Ethikberatung im Gesundheitswesen startet am 10.09.2024. Informationen zur Fortbildung sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie hier

 

Kurs Ethikberatung im Gesundheitswesen

Ehrenamt im Hospiz – neue Kurse der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.

Viele Menschen wünschen sich, bis zu ihrem Tod in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben und nicht alleine zu sterben. Hospizliche Begleitung bedeutet da sein, zuhören, sich Zeit nehmen. Als ehrenamtliche Mitarbeiter/in der Hospizbewegung besuchen Sie die Menschen in ihrem gewohnten sozialen Umfeld Zuhause, in Alten- und Pflegeheimen, im Krankenhaus oder in einer anderen stationären Einrichtung. Auf diese verantwortungsvolle Aufgabe bereiten wir Sie umfassend in unserem Kurs vor.

 

Der Kurs bietet die Möglichkeit, sich mit den Themen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen und seine eigene innere Haltung zu erspüren. Fachliches Wissen ist für die Kursteilnahme nicht Voraussetzung. Es sollte jedoch die Fähigkeit bestehen, unvoreingenommen und offen auf andere Menschen zuzugehen und sich auf einen gemeinsamen Weg in einer Gruppe einzulassen.

In dem Zeitraum von ungefähr einem Jahr können eigene Erfahrungen und Erlebnisse reflektiert werden. Der Kurs beinhaltet ca. 110 Unterrichtsstunden und gliedert sich in Grundkurs, Praktikum und Vertiefungskurs I + II.

Wahrnehmung, Spiritualität, Kommunikation, Schmerztherapie, pflegerische und ethische Aspekte, rechtliche Fragen sind Themen, die mit Ihnen gemeinsam erarbeitet werden.

 

Der nächste Kurs startet am Freitag, den 26.01.2024, in den Räumen der

Notfallbildungszentrum Eifel-Rur (NOBiZ)

Marienstraße 29

52372 Kreuzau-Stockheim

 

Sie erreichen uns unter der Telefonnummer

der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V., 02421-393220,

Mail: info@hospizbewegung-dueren.de.

 


Ein persönliches Kennenlernen im Vorfeld ist Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs.

Zur Terminabsprache setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

Quelle: Pixabay.com

Studie zur Moralischen Belastung von Pflegenden

Pflegefachkräfte in der akutstationären Versorung in Deutschland für MoMo Studie gesucht

Die Johann Wolfgang Goethe-Universtität Frankfurt, Universitätsmedizin Greifswald und er Ev. Hoschule Darmstadt untersucht derzeit das moralische Belatstungserleben von Pflegefachpersonen in Deutschland. Ziel dieser Studie ist es, einen nationalen Überblick ber die Häufigkeit zwei verschiedener Formen moralischen Belastungserlebens (Moral Distress und Moral Injury) zu bekommen. Außerdem möchten wir mit Hilfe der Daten genauer verstehen, welche Unterschiede zwischen diesen zwei Formen moralischen Belastungserlebens bestehen und ob Zusammenhänge mit Strukturen organisationaler Unterstützung vorhanden sind. Hier können Sie noch bis zum 31.3.2023 teilnehmen:

 

Hier gibt es noch weitere Infos: https://www.vdpb-bayern.de/wp-content/uploads/2023/03/Flyer-Studieninformation_MoMo_23-02-27_FINAL.pdf

Das Bildungswerk Aachen feiert Jubiläum

Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum an das Bildungswerk Aachen!

Das Palliative Netzwerk und das Bildungswerk ist an vielen Stellen durch Personen und enge Zusammenarbeit miteinander verbunden. Zudem ermöglicht das Bildungswerk ganz praktisch den Raum zum Arbeiten für Kolleginnen und Kollegen des Palliativen Netzwerks. Auf diesem Wege sagen wir Dank und wünschen weiterhin solche inspirierende Kraft für die Menschen hier in der Region.

40 Jahre Bildungswerk Aachen bedeutet:

  • Nah an den Fragen und Bedarfen unserer Gesellschaft und unserer
    Welt zu sein;
  • Menschen in ihrer Einzigartigkeit zu sehen und individuelle Entwicklung
    zu fördern;
  • Organisationen zu befähigen, zukunftsfähige und sinnstiftende
    Konzepte umzusetzen;
  • Demokratie, Solidarität und Teilhabe als Grundlage unserer Weiterbildung
    zu verstehen;
  • In Dankbarkeit mit Ihnen/euch, unseren Teilnehmenden, Einrichtungen,
    Referent*innen und Freund*innen verbunden zu sein!

 

Palliativmedizin in der Eifelklinik

Die Eifelklinik St. Brigida ist Teil des neu entstehenden pallitaivmedizinischen Netzwerkes in der Nordeifel

Insbesondere bei schweren, teils nicht ursächlich behandelbaren Erkrankungen ist eine wohnortnahe Behandlung ein entscheidender Faktor für Patient:innen und deren Angehörigen. Aus diesem Grund haben sich Chefarzt Christian Blau und Oberärztin Agnes Pöschl mit den multiprofessionellen Teams der internistischen Stationen der Behandlung von Menschen mit palliativmedizinischen Erkrankungen verschrieben.

Oberärztin Agnes Pöschl und Chefarzt Christian Blau sind froh mit Ihrem Team aus erfahrenen Pflegekräften ein zuverlässiges, palliativmedizinisches Netzwerkes in der Nordeifel zu gestalten. „Gemeinsam mit den Hausärztinnen und Hausärzten der Region bringen wir die Palliativmedizin zu den Menschen in den Eifelgemeinden“ freut sich Oberärztin Agnes Pöschl. Vor Ort können so komplexe Symptome, starke Schmerzen und psychosoziale Krisen behandelt und adäquat begleitet werden. Beiden ist es eine Herzensangelegenheit, die Versorgung vor Ort zu ermöglichen, so dass insbesondere weniger mobilen Angehörigen die Besuchsmöglichkeit erhalten bleibt. Als zertifizierte Ethikberater können mit dem multiprofessionellen Team der Eifelklinik auch schwierige Situationen bewältigt werden. „Doch nicht zuletzt die enge Zusammenarbeit mit den ambulanten Praxen in der Region ermöglichen es uns, den Menschen innerhalb und außerhalb der Klinik bestmöglich zu helfen“ erklärt Chefarzt Blau. Das Vorhaben wird vom Palliativen Netzwerk für die Region Aachen e.V. unterstützt und begleitet.

Über die Eifelklinik St. Brigida

Die Eifelklinik St. Brigida blickt auf eine 100-jährige Geschichte im Dienste der Gesundheit zurück. Nach Gründung durch die Cellitinnen im Jahre 1909 und Führung durch die Malteser seit 1997 wurde das Haus am 01.09.2010 in die Hände der Artemed Kliniken übergeben. Das Krankenhaus sichert die Grund- und Regelversorgung der Eifelregion und bietet mehrere Spezialleistungen, die das Krankenhaus auch über die Region hinaus bekannt gemacht haben.

www.st-brigida.de
www.artemed.de

Ausbildung zur Ethikberatung abgeschlossen

Am 14.02.2023 standen alle Teilnehmerinnen randgefüllt mit Fachwissen, neuen Erfahrungen, geschafft nach vielen Moderationsübungen, nachdenklich aufgrund intensiver Reflexion und glücklich auf den Stufen des Bildungswerks. Nach 7 intensiven Weiterbildungstagen mit den großartigen Dozent*innen Veronika Schönhofer-Nellessen, Christian Blau, Prof. Dominik Groß, Univ.-Prof. Dr. med. Roman Rolke zeigten sich die Teilnehmerinnen dankbar: “Ich habe hier während der gesamten Fortbildung von den Trainer*innen und Teilnehmer*innen ein wohltuendes Klima positiver Wertschätzung erlebt”. Inhalte der Weiterbidlung waren

  • Ziele von Ethikberatung
  • Ethik und Recht
  • Formen von Beratung
  • Aufgaben und Methoden von Ethikberatung
  • Reflexion der eigenen Rolle (innerhalb der Organisation und innerhalb der Beratung)
  • Autonomie und Selbstbestimmung im Kontext von Krankheit und Sterben
  • Wohltun und Nichtschaden im Kontext von Krankheit und Sterben
  • Planung und Implementierung von Ethikberatung – stationär und ambulant
  • Grenzen von Ethikberatung – strukturell und inhaltlich
  • Die 7 Stufen der Ethikberatung (Dubler/Liebman)
  • Evaluation von Ethikberatung

Der nächste Kurs „Ethikberatung im Gesundheitswesen“ in Achen startet am 12.09.2023. Weitere Infos und Anmeldung finden Sie hier.

Sie suchen einen Kurs in einem anderen PLZ Bereich? Dann schauen Sie gerne hier.

 

 

Sehr aufmerksam hören Teilnehmer*innen zu, um nach dem Moderationstraining gemeinsam zu reflektieren und gezielte Rückmeldung geben zu können

Hier wird geübt, wie eine Ethikberatung stattfinden kann:Veronika Schönhofer-Nellessen belgeitet die Moderationssimulation.

Veronika Schönhofer-Nellessen und Dominik Groß freuen sich, den Teilneherminnen die Zertifikate überreichen zu können.

Teilnehmerinnen des Kurses „Weiterbildung zur Ethikberatung im Gesundheitswesen“

Ethikberater*innen in der Praxis begleiten

Unter fachlicher Aufsicht und mit hoher Maß an Kompetenz von Dagmar Schmitz finden in regelmäßigen Abständen Qualitätszirkel statt. Dagmar Schmitz ist unter anderem Trainerin für Ethikberatung im Gesundheitswesen (AEM). Sie hat überwiegend den Ausbildungskurs zur Ethikberater*in geleitet. Die Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) hat strenge Qualitätsregeln für die Ausbildung und Durchführung von Ethikberatung festgelegt. (Quelle einfügen) Dazu gehört, dass Ethikberater*innen an diesen Treffen teilnehmen müssen um ihr Zertifikat behalten zu können. Die Berater*innen sind aufgefordert anonymisiert von einer spezifischen Beratungssituation zu berichten. Dann wird die Einordnung dieser Situation in der Gruppe reflektiert. DAmit wird die spezifische Beratungskompetenz unterstützt, mögliche Fehler benannt und korrigiert. Zudem wird in den Treffen Schulungsinhalte angeboten zu den verschiedensten ethischen Themen. Hier haben sich Berater*innen zum Beispiel gewünscht über den „Umgang mit Sterbewünschen“ zu sprechen. Aktuell beschäftigt sich die Gruppe mit dem Thema „Diversität und Vielfalt in der Beratung“.

Informationstag zur Gesundheitsvorsorge

Am 24.08.2022 hat das Palliative Netzwerk in die Tenne Eicherscheid nach Simmerath eingeladen. 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen um sich in kurzen Vorträgen zu den Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Notfallplan zu informieren. Zudem hatten die Mitglieder des Palliativen Netzwerks einiges an Informations- und Anschauungsmaterial dabei und es gab viel Zeit zu persönlichen Gesprächen. Wir wurden seitens der Tenne Eicherscheid wunderbar mit Kaffee und Getränken versorgt. Unterstützt wurde diese Initiative durch den Gesundheitsdezernenten der Städteregion Michael Ziemons und den Bürgermeister*innen Carmen Krämer, Jorma Klauss und Bernd Goffart.

Ausbildung zur GVP Beraterin abgeschlossen

Im Mai 2022 standen einige Kolleginnen offensichtlich nervös von einem Bein auf das andere tretend vor den Türen des Bildungswerks in Aachen. Einige hatten Taschen mit Materialien dabei, ein Holzkreuz wurde im Hof aus dem Auto geladen und noch einmal durch Karteikarten geblättert. Es sind die Abschlusstage der Aus-Weiterbildung zum/zur GVP- Berater*in. Die Ausbildung begann im Herbst 2021 mit Teilnehmenden aus Einrichtungen der Pflege, Betreuung von Menschen mit Behinderungen, Krankehäusern uvm. In vielen Stunden vor Ort im Bildungswerk in Aachen und selbstständiges lesen, lernen und üben zu Hause und im Beruf können die Teilnehmer*innen an diesem Tag Ihre Abschlussarbeit zum Thema vorstellen. Dazu wählen die Teilneher*innen ein Thema aus, bearbeiten es fachlich und stellen es dann dem gesamten Kurs und Kursleiter*innen vor. Anschließend wird darüber gesprochen und gemeinsam reflektiert. Ziel der Fortbildung ist es

In dieser zertifizierten Weiterbildung werden Sie befähigt, eine frühe Beratung für die Entscheidungen am Lebensende durchzuführen und darüber hinaus für Ihre Einrichtung die gesundheitliche Versorgungsplanung zu koordinieren und die Organisations- und Durchführungsverantwortung zu übernehmen.[…] Die Autonomie und die Lebensqualität von Menschen stehen dabei im Mittelpunkt. Dazu werden Grundlagen zur systemischen Beratungskompetenz, palliativmedizinisches und pflegerisches Fachwissen, eine hospizliche Haltung und Netzwerkkompetenzen vermittelt.

 

Sandra Himmels - GVP Beraterin in Ihrer Abschlusspräsentation

Sandra Himmels – GVP Beraterin – in Ihrer Abschlusspräsentation