Ehrenamt im Hospiz – neue Kurse der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V.
Viele Menschen wünschen sich, bis zu ihrem Tod in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben und nicht alleine zu sterben. Hospizliche Begleitung bedeutet da sein, zuhören, sich Zeit nehmen. Als ehrenamtliche Mitarbeiter/in der Hospizbewegung besuchen Sie die Menschen in ihrem gewohnten sozialen Umfeld Zuhause, in Alten- und Pflegeheimen, im Krankenhaus oder in einer anderen stationären Einrichtung. Auf diese verantwortungsvolle Aufgabe bereiten wir Sie umfassend in unserem Kurs vor.
Der Kurs bietet die Möglichkeit, sich mit den Themen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen und seine eigene innere Haltung zu erspüren. Fachliches Wissen ist für die Kursteilnahme nicht Voraussetzung. Es sollte jedoch die Fähigkeit bestehen, unvoreingenommen und offen auf andere Menschen zuzugehen und sich auf einen gemeinsamen Weg in einer Gruppe einzulassen.
In dem Zeitraum von ungefähr einem Jahr können eigene Erfahrungen und Erlebnisse reflektiert werden. Der Kurs beinhaltet ca. 110 Unterrichtsstunden und gliedert sich in Grundkurs, Praktikum und Vertiefungskurs I + II.
Wahrnehmung, Spiritualität, Kommunikation, Schmerztherapie, pflegerische und ethische Aspekte, rechtliche Fragen sind Themen, die mit Ihnen gemeinsam erarbeitet werden.
Der nächste Kurs startet am Freitag, den 26.01.2024, in den Räumen der
Notfallbildungszentrum Eifel-Rur (NOBiZ)
Marienstraße 29
52372 Kreuzau-Stockheim
Sie erreichen uns unter der Telefonnummer
der Hospizbewegung Düren-Jülich e.V., 02421-393220,
Mail: info@hospizbewegung-dueren.de.
Ein persönliches Kennenlernen im Vorfeld ist Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs.
Zur Terminabsprache setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.











Unter fachlicher Aufsicht und mit hoher Maß an Kompetenz von Dagmar Schmitz finden in regelmäßigen Abständen Qualitätszirkel statt. Dagmar Schmitz ist unter anderem Trainerin für Ethikberatung im Gesundheitswesen (AEM). Sie hat überwiegend den Ausbildungskurs zur Ethikberater*in geleitet. Die Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) hat strenge Qualitätsregeln für die Ausbildung und Durchführung von Ethikberatung festgelegt. (Quelle einfügen) Dazu gehört, dass Ethikberater*innen an diesen Treffen teilnehmen müssen um ihr Zertifikat behalten zu können. Die Berater*innen sind aufgefordert anonymisiert von einer spezifischen Beratungssituation zu berichten. Dann wird die Einordnung dieser Situation in der Gruppe reflektiert. DAmit wird die spezifische Beratungskompetenz unterstützt, mögliche Fehler benannt und korrigiert. Zudem wird in den Treffen Schulungsinhalte angeboten zu den verschiedensten ethischen Themen. Hier haben sich Berater*innen zum Beispiel gewünscht über den „Umgang mit Sterbewünschen“ zu sprechen. Aktuell beschäftigt sich die Gruppe mit dem Thema „Diversität und Vielfalt in der Beratung“.


