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Neues Format: Ethischen Situationen im beruflichen Alltag begegnen – aber wie?

Das Bildungswerk Aachen hat ein neues Fortbildungsangebot entwickelt:

Ethischen Konfliktsituationen im beruflichen Alltag begegnen startet am 16./17.03.2026 zum ersten Mal. Diese Fortbildung richtet sich schwerpunktmäßig an alle Einrichtungen, Dienste und Praxen, die Menschen bis zum Lebensende versorgen bzw. erkrankte Menschen und ihre Zugehörigen betreuen. Im Gesundheitswesen entstehen häufig ethische Konfliktsituationen, die den beruflichen Alltag sehr belasten können. Wir wissen heute, dass ethischer Stress (Moral Distress) durch Situationen entsteht, in denen Fachkräfte gegen eigene ethische Grundwerte arbeiten müssen oder sie von ethischen Dilemmata situativ oder strukturell überfordert sind. Ethischer Stress kann somit Ursache für Krankheit sowie Kündigung sein. Im Gegenzug kann bei fachlich und ethisch gutem Umgang mit ethischen Konfliktsituationen seelische Gesundheit und Mitarbeitendenbindung gefördert werden.

Veronika Schönhofer-Nellessen und Mareike Hümmerich werden in diesem Einführungsseminar die Grundlagen zur Moderation von ethischen Konfliktsituationen anhand von Beispielen aus der Praxis vermitteln. Es geht um alltagsethische, sozialethische und medizinethische Dilemmata, die in der beruflichen Praxis relevant und als belastend erlebt werden. Eine allparteiliche Haltung in der Moderation, Methoden und Techniken aus der systemischen Beratung und das Abwägen von ethischen, im Konflikt liegenden Werten werden praxisnah eingeübt. Neben theoretischen Impulsen ist in dieser Fortbildung ausreichend Raum zur Reflexion von vielfältigen (eigenen) Beispielen aus der Praxis vorgesehen.

Mehr Informationen und Anmeldung hier:

Dieses Format kann auch als Inhouse Schulung gezielt für Ihre Einrichtung angeboten werden. Sprechen Sie uns an!

NOCH PLÄTZE FREI: Basiskurs Palliative Care für Physiotherapeut*innen

Palliative Care erfordert eine Haltung, schwersterkrankte Menschen am Lebensende mit ihren Bedürfnissen in den Mittelpunkt zu stellen. Ein wesentliches Ziel ist die Erhaltung und – wenn möglich – Verbesserung der Lebensqualität der Patient*innen und ihrer Angehörigen durch ein multiprofessionelles Team. Der Schwerpunkt dieses Kurses liegt in der Vermittlung der Grundlagen eines palliativ-physiotherapeutischen Behandlungskonzeptes. Die Kursleitung erfolgt durch Peter Nieland, der seinen vielfältigen Bildungs- und Erfahrungsschatz mitbringt und den Kurs gemeinsam mit  multiprofessionell erfahrenen, palliativ tätigen Kolleg*innen gestaltet.

Dieses Basiscurriculum ist in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband (DHPV), dem Zentralverband für Physiotherapeuten (ZVK) und ALPHA Rheinland konzipiert.

Ziele:

Integration von Grundkenntnissen der physiotherapeutischen Behandlung sterbender Menschen in die bisher praktizierten Behandlungskonzepte. Sicherheit im Umgang mit Menschen am Lebensende sowie palliative Betrachtungs- und Behandlungsweise.

Inhalte:

  • Palliative Behandlungskonzepte für Physiotherapeut*innen
  • Kommunikation mit sterbenden Menschen und trauernden Angehörigen
  • Schulung der Wahrnehmung von nonverbalen Signalen
  • Physiotherapeutische Symptombehandlung
  • Umgang mit Sterben, Tod und Trauer

Zielgruppe:

Physiotherapeut*innen, die das palliative Versorgungsfeld kennenlernen und in diesem tätig
werden möchten

Hier geht`s zur Anmeldung